Architecture
matters

Pressemitteilung

Allianz Global Digital Factory – agile Arbeitswelt von CSMM – architecture matters gestaltet

Agile Arbeitsmethoden brauchen agilere Bürokonzepte

Büros in Deutschland vor ständiger Neuordnung und Weiterentwicklung: Mit der Entdeckung von Scrum, Kanban und Co. ordnen und gestalten immer mehr Unternehmen ihre Arbeitsflächen um

München, 8. März 2019 – Agile Projektmanagementmethoden und Ansätze wie Scrum, Design Thinking, Kanban oder Rapid Prototyping verändern zunehmend die deutsche Bürolandschaft. Nachdem in vielen Branchen das Großraumbüro das Eckbüro abgelöst hat, verwandeln sich Open-Space-Büros nunmehr in agile Arbeitswelten, die Raum und Platz bieten für Techniken wie Task Forces, Daily-Standup-Meetings oder Sprint Reviews. „Die Bürowelt befindet sich auch 2019 in einem radikalen Umbruch. Was nach außen hin vor allem kreativ und flexibel aussieht, ist Ausdruck eines inneren Umdenkens“, erklärt Sven Bietau. Der Architekt ist nicht nur geschäftsführender Gesellschafter der CSMM GmbH, sondern hat ebenfalls eine Ausbildung zum Scrum Master absolviert. CSMM konzipiert und realisiert unter dem Credo „architecture matters“ deutschland- und europaweit neue Arbeitswelten und wurde dafür mehrfach ausgezeichnet.

Laut einer aktuellen Studie von Capgemini Consulting sind die agilsten Unternehmen einer Branche im Zehnjahresvergleich fast drei Mal erfolgreicher als ihr Wettbewerb. Das spricht sich herum. Rund acht von zehn Managern halten die Einführung agiler Methoden und Strukturen für sinnvoll. Sieben von zehn bewerten das eigene Unternehmen bereits jetzt als durchschnittlich agil. Allerdings ist erst 14 Prozent der Umbruch zu einer wirklich agilen Organisation mit schnellen Entscheidungswegen gelungen.

Der Grund, weshalb die agile Arbeit zwischen Flensburg und Friedrichshafen nicht überall funktioniert, liegt nicht selten weniger in der Unternehmensorganisation und dem Willen zur Geschwindigkeit, sondern am Arbeitsplatz. Klassisch hierarchische Strukturen organisieren sich nach Abteilungen wie Marketing, Vertrieb oder Produktentwicklungen in Silos, die einzeln arbeiten. Agile Strukturen indes kommen in Netzwerken und interdisziplinären Teams zusammen, die kollaborieren und Entscheidungen an neue Gegebenheiten anpassen oder weiterentwickeln.

Das erfordert neue Arbeitsorganisationen, Sichtweisen und Vorstellungen von Büros. Gefragt sind Partner auf Augenhöhe statt Dienstleister-Kunde-Beziehungen. Hierarchien dürfen sich räumlich nicht mehr abbilden und so die Haltung vorgeben. „Das klassische Eckraumbüro hat ausgedient. Jeder muss Leader sein. Jeder muss Arbeiter sein. Bestimmte Funktionen sind also nicht mehr an feste Räume gebunden, sondern vielmehr die Tätigkeiten“, erörtert Bietau.

Wenn sich Teams schnell zusammenfinden müssen, braucht es zudem Orte im Unternehmen, die ein ungezwungenes Kennenlernen und Onboarding vereinfachen – wie Küchen oder Bars. Auch der informelle Austausch, in dem Informationen fließen, die für agile Projekte wichtig sind, funktioniert an jenen halböffentlichen Plätzen besser, die eigens dafür konzipiert wurden. Wesentlicher Bestandteil von Scrum sind so genannte Sprints und Sprintreviews, an dem Teams ihren Arbeitsstand abgleichen. Dadurch verändert sich die Raum- und Ressourcenplanung. Spezielle Räumlichkeiten für Review-Prozesse müssen nach Erfahrung des Münchner Unternehmens CSMM von vornherein vorhanden und präsent sein.

Der persönliche Arbeitsplatz mag zwar im Unternehmen täglich wandern – ausgedient hat er dennoch nicht. Aspekte wie Ergonomie, Wohlbefinden, technische Ausstattung oder persönliche Ablage bleiben selbstredend ein Thema. Raummodule können diese Anforderungen ermöglichen. Bietau: „Agil arbeiten heißt nicht nur, ein Sofa und drei verschiebbare Schreibtische mit beschreibbaren Raumteilern aufzustellen.“

Wer agil arbeiten will, muss laut CSMM zunächst die Arbeitsprozesse und den Bedarf an sich analysieren. Wo und wann finden Denkarbeiten wie Brainstorming, Recherchen, Meetings oder Konzeptionieren statt? Auch das Lernen, als elementarer Bestandteil des dynamischen Entwickelns, braucht Sichtbarkeit und Rückzug.

Diese Erkenntnisse müssen anschließend in die Raumplanung übertragen werden – die wie agile Projekte nie wirklich abgeschlossen ist. Nach Beobachtung von CSMM entwickeln sich Arbeitswelten wie die Projekte bei Scrum oder Kanban immer weiter und neu. Räume und Arbeitsplätze verändern sich mit den Projekten. Das stellt bisher unbekannte Anforderungen an die Büroarchitektur ebenso wie an die Möbel, die flexibler und modularer sein müssen.

Über CSMM (conceptsued° + Modal M)

CSMM versteht sich seit 16 Jahren als Beratungs- und Architekturunternehmen, das sich auf Büroimmobilien und Arbeitswelten im In- und Ausland spezialisiert hat. Mieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien begleitet CSMM bei allen kreativen und rationalen Entscheidungen rund um das maßgeschneiderte Bürokonzept. Dazu zählen unter anderem die Beratung bei der Auswahl des Objektes, Organisationsanalysen, Arbeitsplatzstrategien, Um- und Einzug sowie die zukunftsfähige Neugestaltung des Arbeitsumfelds. Darüber hinaus begleiten die Experten auf Wunsch Change-Management-Prozesse. Für Entwickler, Vermieter und Eigentümer entwirft und steuert CSMM als Berater und Planer sämtliche baulichen und kommunikativen Prozesse für den Um-, Aus- oder Neubau von Gewerbeimmobilien. Dazu zählen Standortbewertung, architektonische Gesamtplanung und kreative Vermarktungsstrategien. Die Entstehung der Marke CSMM – architecture matters im Jahr 2018 ist eine konsequente Weiterentwicklung der zuvor getrennt arbeitenden Unternehmen conceptsued gmbh (gegründet 2003) und Modal M GmbH (gegründet 2008). Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser ganzheitlich anzubieten. Das 60-köpfige, interdisziplinär und international zusammengesetzte Team von CSMM ist spezialisiert auf Büros, Hotels und Gastronomie jeder Größenordnung. Die Geschäftsführung obliegt Sven Bietau, Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Neben dem Münchner Stammsitz agiert das Unternehmen auch mit Dependancen in Berlin, Frankfurt a.M. und Düsseldorf.

CSMM ist Mitglied des Expertenpools der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB“ sowie des Zentralen Immobilienausschusses – ZIA „New Ways of Working“.  Zudem im Forschungsbereich aktiv kooperiert das Unternehmen mit der Fakultät Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule und dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus fördert CSMM die „Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung – gif e.V.“ und engagiert sich in der „Werte-Stiftung“.

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