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Resonanz

Gestaltungsraum Zukunft: Das Büro von Morgen als gesellschaftlicher Auftrag

Distanz und Gemeinschaft, diese zwei Säulen der Coronabekämpfung, sind auch nach Bewältigung der Krise keine Gegensatzpaare. Sie lassen sich auch im beruflichen Umfeld sinnstiftend verbinden. Statt ausschließlich über ein mehr oder weniger an Büroflächen nachzudenken, sollten Arbeitgeber den Fokus auf deren Nutzung und sinnvolle Umgestaltung lenken. Wer mehr Raum für Abstand, Interaktion und Kreativität entstehen lässt, der sorgt ganz automatisch dafür, dass die durch die Pandemie gerissenen Gräben zwischen Einzelnem und Gemeinschaft wieder geschlossen werden können. Er schafft ein Klima, in dem die berufliche Komfortzone nicht zwischen Homeoffice und Präsenzgeboten entschieden werden muss. Und damit Raum für zukünftiges Wachstum.

Sven Bietau, geschäftsführender Gesellschafter bei CSMM versteht die aktuelle Situation als einen Interimszustand, der dazu genutzt werden sollte, hybrides Arbeiten im Büro attraktiver zu gestalten: „Die gesellschaftlichen Veränderungen auf soziokultureller Ebene, die durch die Corona-Pandemie eingeläutet wurden, sind immens. Wir als Architekt*innen haben jetzt die Aufgabe, darauf räumliche und bauliche Antworten zu finden. Durch flexible Arbeitslösungen frei gewordene Räume sollten deshalb nicht einfach aufgegeben, sondern zu Kommunikations- und Möglichkeitsräumen umgestaltet werden. Wir brauchen Orte, an denen neben Arbeitsmeetings zufällige Begegnungen stattfinden können, an denen man sich auf kurze Gespräche einlassen kann und an denen ein Miteinander stattfindet. Damit das Büro auch eine Heimat ist und die Angestellten sich damit emotional verbunden fühlen.“

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