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Sven Bietau von CSMM – architecture matters sprich auf der Messe LOUNGES 2020: Reinraum- und Gebäudemanagementbranche erkennt verstärkt nachhaltiges Bauen für sich

LOUNGES trade fair 2020: Clean room and facilities management industry increasingly recognises sustainable building

  • Anyone wanting to produce groundbreaking inventions and innovations in the future will need to provide employees with creative and communicative spaces in which to do it.

  • 200 exhibitors at the international LOUNGES trade fair in Karlsruhe from 28 to 30 January – visitor numbers 15% higher than last year

  • Exhibition organisers open sustainability lounge for the first time and invite Sven Bietau from architecture and consultancy company CSMM to give a guest presentation.

  • Space of possibility instead of space of necessity: Work 4.0 requires new perspectives

Munich, 30 January 2020. The classic office has had its day. In this new decade, it needs a fundamental rethink. This also applies to commercial and working spaces for medical technology. At the LOUNGES clean room trade fair, which took place in Karlsruhe from 28 to 30 January, new work expert Sven Bietau from the architecture and consultancy firm CSMM spoke about the transformation of working environments. At the workshop entitled “The office is dead. Long live the office!”, he outlined the link between Work 4.0 and the internal change needed and used this argument to encourage a change in thinking.

„Innovationen, die unsere Gesellschaft nachhaltig veränderten, so wie die des Penicillins, konnten zwar durch die Schaffung von Rahmenbedingungen begünstigt werden – also die Experimentation im Labor und die Zusammensetzung bestimmter Stoffe. Was jedoch nicht geplant werden konnte, war die Erfindung an sich. Der glückliche Zufall – die Serendipität – erst ermöglichte die Entdeckung selbst", erklärt Sven Bietau, Geschäftsführender Gesellschafter bei CSMM – architecture matters. „Er fordert daher einen vehementen Paradigmenwechsel in der Arbeitswelt – weg vom Notwendigkeitsraum hin zu einem Möglichkeitsraum. Nach seinen Worten bedient ein solcher Paradigmenwechsel auch die Maßgabe, in Zukunft wirklich nachhaltig zu bauen. Der Möglichkeitsraum ist nachhaltig, weil er neben den ökonomischen auch die ökologischen, sozialen und kulturellen Aspekte gleichwertig berücksichtigt. Nach Meinung der Veranstalter der Messe LOUNGES steckt „die Thematik nachhaltiges Bauen in vielen Bereichen noch in den Kinderschuhen, entwickelt sich aber rasend schnell weiter.“ Daher diskutieren auf der Messe erstmalig Experten einen eigenen Themenkomplex  ressourcenschonendes Bauen, subjektiv aus ihrem Blickwinkel. Sven Bietau widmet sich dem am Beispiel des Büros aus der architektonischen Perspektive.

Der New-Work-Experte erläutert: „Die aktuell vorherrschende Büroform ist architektonisch ausgelegt auf eine lineare und hierarchische Arbeitsweise. Unternehmen, die zukünftig wettbewerbsfähig bleiben wollen, benötigen heute aber Raum für Empathie, Kreativität und Erfindergeist – und keine reinen Zellen zum Abarbeiten“. Eine zukunftsorientierte Arbeitsumgebung muss im neu angebrochenen Jahrzehnt mehr sein als die Kopie oder Abwandlungen eines Notwendigkeitsraums in schickem Design. Denn ‚Experience Design‘ beziehungsweise ‚User Driven Design‘ sind aus der Bürowelt nicht mehr wegzudenken. CSMM plädiert daher für den Ansatz, künftige Arbeitswelten als Möglichkeitsräume zu konzipieren. „Möglichkeitsräume verfolgen primär das Ziel, Innovation zu begünstigen. Sie schaffen dem Menschen eine Umgebung, in der er als soziales und innovierendes Wesen existieren kann. Alles ist in diesem Raum möglich, frei nach dem Prinzip der Serendipität.“

Die Wichtigkeit von Innovation

„Unternehmen müssen sich fragen: Was ermöglicht oder begünstigt Innovation?" erklärt Bietau weiter und nennt als drei besonders wichtige Innovationsfaktoren Kommunikation, Kreativität und Serendipität. „Kommunikation sichert das Bewusstsein über Wissen von jedem Kollegen, den Austausch sowie die Weiterentwicklung von Ideen", erläutert der Architekt. Auf Kreativität zielen neue Arbeitsmethoden ab. Indem Routinen gebrochen werden, können  Probleme unkonventionell gelöst werden. Sven Bietau fordert einen neuen Denkansatz, bei dem zu Kommunikation und Kreativität ein für Bürowelten neuartiger Aspekt hinzukommt – die  Serendipität. „Der gut geplante Möglichkeitsraum forciert positive zufällige Begegnungen. Wenn sich glückliche Zufälle häufen, wächst das Innovationspotenzial." Gleichzeitig gibt er dem Menschen Werkzeuge und bietet Arbeitsszenarien, die dieser braucht, um die Invention, also die Vorstufe der Innovation erst möglich zu machen. Arbeitsumgebungen müssen in ihrer Planung neu gedacht werden. Das Büro bleibt notwendig, ein identifikationsstiftender, sozialer Treffpunkt. Denn das Büro ist künftig kein Ort des Abarbeitens, sondern Keimzelle von Innovationen.

Mit dem Wandel der Beschäftigungssektoren haben sich die Ziele der Arbeit gewandelt. Während sie einst vor allem dem Überleben diente, dann ein Großteil der Berufe in Folge der industriellen Arbeitsteilung reines Abarbeiten als Ziel verfolgte , geht es in der heutigen Wissensgesellschaft meist darum, Innovation zu schaffen um marktfähig zu bleiben. Die Digitalisierung stellt das vorherrschende Bürobild auf den Kopf. Sie erlaubt nicht nur zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten, sondern vernetzt, beschleunigt und ermöglicht in bisher nicht gekanntem Umfang. Bietau: „Nichts beeinflusst uns so stark, wie der unmittelbar umgebende Raum. Daher muss jenen Faktoren besonders viel Raum eingeräumt werden, die Innovation begünstigen."

Sven Bietau von CSMM – architecture matters spricht auf der Messe LOUNGES 2020: Reinraum- und Gebäudemanagementbranche erkennt verstärkt nachhaltiges Bauen für sich
Sven Bietau von CSMM – architecture matters sprich auf der Messe LOUNGES 2020: Reinraum- und Gebäudemanagementbranche erkennt verstärkt nachhaltiges Bauen für sich

Über CSMM – architecture matters

CSMM versteht sich seit 16 Jahren als Beratungs- und Architekturunternehmen, das sich auf Büroimmobilien und Arbeitswelten im In- und Ausland spezialisiert hat.
 
Mieter und Nutzer von Gewerbeimmobilien begleitet CSMM bei allen kreativen und rationalen Entscheidungen rund um das maßgeschneiderte Bürokonzept. Dazu zählen unter anderem die Beratung bei der Auswahl des Objektes, Organisationsanalysen, Arbeitsplatzstrategien, Um- und Einzug sowie die zukunftsfähige Neugestaltung des Arbeitsumfelds. Darüber hinaus begleiten die Experten auf Wunsch Change-Management-Prozesse. Für Entwickler, Vermieter und Eigentümer entwirft und steuert CSMM als Berater und Planer sämtliche baulichen und kommunikativen Prozesse für den Um-, Aus- oder Neubau von Gewerbeimmobilien. Dazu zählen Standortbewertung, architektonische Gesamtplanung und kreative Vermarktungsstrategien.
 
Die Entstehung der Marke CSMM – architecture matters im Jahr 2018 ist eine konsequente Weiterentwicklung der zuvor getrennt arbeitenden Unternehmen conceptsued GmbH (gegründet 2003) und Modal M GmbH (gegründet 2008). Ziel ist es, die Kompetenzen beider Häuser ganzheitlich anzubieten. Das 60-köpfige interdisziplinär und international zusammengesetzte Team von CSMM ist spezialisiert auf Büros, Hotels und Gastronomie jeder Größenordnung. Die Geschäftsführung obliegt Sven Bietau, Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Neben dem Münchner Stammsitz agiert das Unternehmen auch mit Dependancen in Berlin, Frankfurt a.M. und Düsseldorf.
 
CSMM ist Mitglied des Expertenpools der „Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB“ sowie des Zentralen Immobilienausschusses – ZIA „New Ways of Working“.  Zudem im Forschungsbereich aktiv kooperiert das Unternehmen mit der Fakultät Architektur an der Ostbayerischen Technischen Hochschule und dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung. Darüber hinaus fördert CSMM die „Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung – gif e.V.“ und engagiert sich in der „Werte-Stiftung“.

Weitere Informationen im Internet unter: www.cs-mm.com

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