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Arbeiten in der Zukunft

Werk 3 – working in the future

The consultancy companies conceptsued and Modal M have moved into larger offices in Munich. The premises, in a former factory building in the redeveloped "Werkviertel" district, provided the office design specialists with the perfect platform for realising one of their own designs. They have come up with entirely new ways of working together effectively and harmoniously. The "Werksviertel-Reporter" described the office as "a model for the future of real estate design". We are pleased with this tribute.

Am 14. Juli feierten die Beratungsbüros  conceptsued° und Modal M ihren Einzug ins Werk 3. Der Zeremonienmeister am Eingang hatte wenig Augenmerk zu schenken auf die durchwegs, dem Anlass entsprechend, wohlgekleideten Herrschaften, allein beim Geländereporter, der zwischen mehreren Terminen in Jeans und Turnschuhen hin und her hetzte, hob sich ein wenig die Augenbraue.

Es war kurz vor dem offiziellen Termin und das war gut so, denn es eröffnete noch den relativ unverstellten Blick auf einen sensationellen Raum. Mit Arbeits- oder Bürowelt ist dieses Zukunftsmodell der Immobilienprojektierung fast unanschaulich wiedergegeben. Schon die passende Lichtgestaltung für die Feier zeigte, wie man es versteht, Räume im Raum zu definieren und ineinander zu führen.

Relativ schummrig, grünlich-blau entspannt lag das Zentrum neben einer  langgezogenen Bar, an der ein Mann mit kurzem Bart und Kopfhörern zu sanften Klängen nickte. Schwer zu sagen, wie die Achsen der verschiedenen Raumaufteiler lagen. Immer wenn man die Richtung änderte, kam man in angrenzende Arbeitsbereiche, neue Räume mit den seriellen Elementen der Computermonitore, Möbeln und wenig Schränken, die ins Jalousien gedämpfte Tageslicht führten. Ohne Einsatz von dämpfenden Materialien – Auslegware wäre ein Verbrechen – war der Raum ruhig, sanft und leicht.

Derzeit 30 Mitarbeiter der Münchener Niederlassung von conceptsued° und Modal M werden hier also arbeiten. Architekten, Corporate Real Estate Manager, Innenarchiteckten und Designer beraten und bieten ihren Kunden maßgeschneiderte Büro-, Hotel- und Retailflächen. Betriebswirtschaftliche Analysen, Unternehmungsberatung, architektonisch-technische Fragen, Materialauswahl nach Maßgabe der Nachhaltigkeit (Mitglied des DGNB – der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.)  begleiten den Kunden bei Gestaltung und vor allem Umgestaltung der Bestandsimmobilie für Gewerbe. 2003 gründete der Diplom-Ingenieur Timo Brehme conceptsued° und 2008 Modal M, als weiterer Gesellschafter komplettierte Sven Bietau 2012 – Architekt und MCR (IREBS) – die Geschäftsführung. 2008 wurde die Modal M GmbH für die Beratung von Eigentümern gegründet. Die Leitung der Geschäfte obliegt Timo Brehme, Reiner Nowak und Malte Tschörtner. Standorte bestehen ebenfalls in Berlin, Düsseldorf und Wien.

Die Referenzliste der Kunden liest sich prominent: So begleitet conceptsued zusammen mit dem Immobilienberatungsunternehmen NAI die ATOSS Software AG, die voraussichtlich ab Januar 2018 die 4000 qm große Mietfläche im Highrise One gegenüber an der Rosenheimer Straße beziehen wird. Dort wird ebenfalls in der Projektentwicklung die Firma Epcos AG auf einer Fläche von 9.200 qm betreut. Ein kleiner Ausschnitt der gesamten Aktivitäten nur, die sich allein in München durch die GEsamtkonzeption der Modal M um den Umzug der renommierten Anwaltskanzlei DLA Piper ins Palais an der Oper erweitern lassen. Willkommen im Werksviertel – oder sollten wir sagen, in der City of Munich?