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Pressemitteilung

Trends im Immobilienmarketing: Emotionen in virtuellen Welten – Veranstaltung von form3d und CSMM

Trends im Immobilienmarketing: Emotionen in virtuellen Welten

Neben konzeptioneller und planerischer Unterstützung bietet Modal M erstmals virtuelle Begehungen für Büromieter an

München, 7. März 2017 – Palais an der Oper, Hofstatt, Quartier205: Eigentümer von Gewerbeimmobilien legen seit Jahren Wert darauf, ihre Immobilie als Marke zu positionieren – und zwar bereits bevor das Gebäude gebaut ist. Künftig werden potenzielle Mieter und Käufer nicht nur über den Namen und individuelle Konzepte emotional angesprochen, sondern ebenso über virtuelle Erlebnisse. „Kunden, Zeit und Technik sind reif: Das Einbinden von rechnererzeugten Welten, kurz Virtual Reality (VR), steht 2017 vor dem Durchbruch. Damit können Interessenten die Immobilie bereits betreten, lange bevor ihr Grundstein gelegt ist", erläutert Malte Tschörtner, Geschäftsführer der CSMM GmbH (vormals: Modal M GmbH). Nachfolgend zeigt das Unternehmen, wie die neue Technik das Immobilienmarketing verändern wird.

Als Berater und Generalplaner steuert CSNN seit neun Jahren sämtliche kommunikativen und baulichen Prozesse, die für einen Um-, Aus- oder Neubau von Grundstücken und Bestandsimmobilien im Gewerbebereich in Deutschland, Europa und den USA erforderlich sind. Dazu zählt auch die Vermarktung der Immobilie für Investoren und Eigentümer. Diese wird nach den Worten von Malte Tschörtner zunehmend digitaler. „Seit den 1990er Jahren werden Immobilien in Deutschland immer aufwendiger beworben. Auf die einfache Zeichnung folgten 3D-Renderings. In den vergangenen fünf Jahren haben schließlich Imagefilme an Bedeutung gewonnen, die sich teilweise sogar an Hollywood-Blockbustern orientieren. Auch die Marketing-Lounge ist für viele Eigentümer mittlerweile unabdingbar. Hier können Interessenten vom Bodenbelag bis zum Wasserhahn sehen und fühlen, wie das geplante Büro eingerichtet werden kann. Bei all diesen Maßnahmen geht es um das Erlebbarmachen einer Immobilie, die oft nicht einmal als Rohbau existiert“, sagt der 37-Jährige.

Datenbrillen erlauben Live-Erlebnis der Immobilie

Genau darum geht es nach den Worten Tschörtners auch bei einer Entwicklung, die seit einiger Zeit Immobilienmarketing-Experten für sich entdecken: die VR-Technologie. Hoch-auflösende Brillen und Bildschirme ermöglichen Interessenten, durch ein neues Bürogebäude zu laufen, ohne dass dieses existiert. Sie können räumliche Dimensionen einschätzen, Perspektiven wechseln, Wandfarben, Möbel und Bodenbeläge auswählen und live sehen, wie sich Zimmer durch Farben, Muster und Materialien in ihrer Wirkung verändern.

„Unter anderem wird die neue Technik gerade in dem von uns betreuten Projekt Bavaria Towers in München eingesetzt. Seit kurzem arbeiten wir daher mit der Münchner Agentur form 3d zusammen. Das Team um Gründer Michael Neumann hat eines der ausgefeiltesten VR-Programme entwickelt, die es bisher am Markt gibt. Kleiner Wehrmutstropfen dabei: Aktuell bindet die hochaufgelöste Technik den Nutzer stationär, da leistungsstarke Rechner benötigt werden. Doch es schon gibt erste Ansätze Smartphone-basierter Varianten“, sagt Tschörtner.

Abwärtstrend bei Kosten für VR erwartet

Auch in puncto Kosten geht der Marketing-Experte von einer Abwärtsentwicklung aus. Derzeit variieren die Kosten für Rechner, Brillen und Software je nach Leistung stark, liegen aber bereits heute bei unter 10.000 Euro. Tschörtner: „Ein Imagefilm konnte vor wenigen Jahren noch leicht 100.000 Euro kosten. Mittlerweile zahlen Auftraggeber weit weniger. Ähnlich dürfte sich die Preisentwicklung auch bei der VR-Technik verhalten. Allerdings: Wer bereits heute investiert, kann seinen Kunden etwas geben, was ihnen derzeit noch sehr selten angeboten wird. Insofern zahlt sich die Investition durch positive Emotionen beim Klienten aus.“

Dass Virtual Reality Renderings und Konzeptbüros vollständig ablösen wird, glaubt Tschörtner indes nicht. „Natürlich wäre es für Immobilien-Eigentümer kostengünstiger, komplett auf VR umzustellen. Allerdings: Ebenso wie computergenerierte Welten im Medizinbereich nicht die Operation oder in der Automobilindustrie den Zusammenbau der Fahrzeuge ersetzen, werden sie im Immobilienbereich nicht das persönliche Gespräch nahe dem Entstehungsort des Objektes und das Berühren von Materialien durch den potenziellen Kunden ersetzen. Die neue Technologie ist daher ein zusätzlicher Baustein, der das Immobilienmarketing weiter vorantreibt und die Beratung erleichtert – für beide Seiten.“