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Experte: Wer Büroflächen als Kostenfaktor sieht, vergibt Chancen

ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, veröffentlicht Broschüre zu Bürokonzepten / Münchner Unternehmen CSMM als Berater und Autor im ZIA-Expertenausschuss für „New Ways of Working“ / Viele Unternehmen in Deutschland

Berlin, 11.04.2018 – Nachdem die Produktion weiter digitalisiert oder ausgelagert wird, wird Büros in den nächsten Jahren ein noch größerer Stellenwert als Keimzelle für den Unternehmenserfolg beigemessen. Dabei geht es um mehr als ein bisschen Silicon-Valley-Feeling in deutschen Büroetagen. Das hat auch  der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss erkannt, bei dem sich Politiker und Wirtschaftsgrößen regelmäßig Rat holen. Unter dem Titel „Innovative Bürokonzepte – Vom Kostenblock zum Innovationstreiber“ hat der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft aus diesem Grund jetzt eine Broschüre veröffentlicht. Sie befasst sich mit dem Potenzial und zukünftigen Anforderungen an Arbeits- und Büroflächen.

„Das Büro entwickelt sich anhaltend von der reinen Arbeitsstätte hin zum sozialen Knotenpunkt und zur Unternehmensheimat“, erklärt Sven Bietau, geschäftsführender Gesellschafter der CSMM GmbH sowie aktiver Berater und Autor im ZIA-Expertenausschuss für „New Ways of Working“. In seinem Beitrag „Das Büro als Hub & Home“ erläutert der Münchner Experte, wie Digitalisierung und der Wunsch des Einzelnen nach Selbstbestimmung dazu führen, dass das Büro immer weniger als Ort für die Abarbeitung von Sachaufgaben funktioniert.

Bietau: „Vielmehr ist es ein Dreh- und Angelpunkt, an dem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zusammenkommen, um kreativ zu sein und gemeinsame Ideen zu entwickeln.“ Viele Unternehmen haben hier jedoch Nachholbedarf, weil sie noch in klassischen Bürostrukturen denken. Bietau rät Unternehmen, gezielt Kollaborationsflächen und Rückzugsorte zu schaffen. Zudem empfiehlt er eine Möblierung, die Raum für Kreativität und Entspannung, ergonomisches Arbeiten und Wohlfühlen lässt. Ein Erfolgsfaktor bei der Bürogestaltung sei es zudem, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. „Längst sind sich Firmenlenker und Entscheider einig, dass der einzelne Mitarbeiter die zentrale Stelle in der Wertschöpfung eines jeden Unternehmens ist. Und vergleichsweise geringfügige Investitionen in die Arbeitsbedingungen wirken sich überproportional auf die Produktivität des Personals aus“, erläutert Bietau. Beispielsweise machen Raumkosten in Dienstleistungsunternehmen im Schnitt nur etwa acht Prozent der Ausgaben aus, zwölf Prozent die Sachkosten und bis zu 80 Prozent das Personal.

Der Beitrag ist einer von mehreren ausgewählten Bestandsaufnahmen und Denkanstößen. In Form kleinerer Gastbeiträge geben in der Broschüre weitere Expertinnen und Experten einen Einblick, welche unterschiedlichen Facetten bei innovativen und zukunftsfähigen Bürokonzepten eine Rolle spielen.