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Linklaters, Frankfurt: Transformation zu zeitgemäßem Workspace
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Veröffentlichung

„Less is more“ - Bleiben statt Umziehen: Strategische Beratung als Treiber der Transformation bei Linklaters Frankfurt

Frankfurt am Main, 24.03.2026. Manchmal beginnt Transformation mit einer grundsätzlichen Frage: Ist ein Umzug wirklich notwendig – oder lässt sich ein bestehender Standort so weiterentwickeln, dass er auch langfristig den Anforderungen einer internationalen Wirtschaftskanzlei entspricht? Rund zehn Jahre nach Bezug ihres Frankfurter Büros stellte sich Linklaters genau diese Frage. Gemeinsam mit CSMM wurde zunächst strategisch untersucht, welche Perspektive für den Standort langfristig die sinnvollste ist – ein Standortwechsel oder die Weiterentwicklung der bestehenden Flächen. Die Analyse verstand sich dabei nicht allein als Immobilienentscheidung, sondern als strategische Weichenstellung für die zukünftige Mandanten- und Konferenzbereichsorganisation.

Strategie vor Architektur

In einem strukturierten Prozess analysierte CSMM zunächst objektunabhängig die zukünftigen Anforderungen an Organisation, Flächenbedarf und Raumtypologien. Erst auf dieser Grundlage wurden unterschiedliche Szenarien – Verbleib, Konsolidierung, Relocation – systematisch bewertet. Kriterien wie Flächeneffizienz, Investitionsbedarf, Nachhaltigkeit, Mandantenwirkung und langfristige Flexibilität wurden in einer transparenten Vergleichsmatrix gegenübergestellt. Das Ergebnis: Der Verbleib im Bestand erwies sich als die wirtschaftlich, ökologisch und funktional sinnvollste Option. Anstelle eines Umzugs entschied sich die Kanzlei für eine gezielte Weiterentwicklung und Modernisierung ausgewählter Bereiche. Minimalinvasiv, maximal wirksam.

Gezielte Eingriffe statt grundlegender Neuordnung

Linklaters ist Ankermieterin von rund 12.000 Quadratmetern in dem Gebäude aus dem Jahr 2016, das die Kanzlei unmittelbar nach Fertigstellung bezog. Technisch bestand kein zwingender Handlungsbedarf – wohl aber punktuell funktionaler Anpassungsbedarf.

Im Fokus der Weiterentwicklung standen insbesondere die Mandanten- und Konferenzbereiche. Die Art, wie Mandantengespräche, Workshops und interne Abstimmungen stattfinden, hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert: Digitale Formate, hybride Meetings und projektbezogene Zusammenarbeit erfordern heute andere Raumangebote als klassische Konferenzstrukturen. Die hochwertige Mandantenfläche wurde modernisiert und repräsentativer gestaltet. Herzstück ist der flexibel nutzbare Multi-Purpose-Raum mit direktem Terrassenbezug. Mobile Trennwände und variabel einsetzbare Möbel ermöglichen unterschiedliche Nutzungsszenarien – von Mandantengesprächen und Meetings über Seminare bis zu Veranstaltungen. In Verbindung mit den reaktivierten Dachterrassen entstanden wandelbare Arbeits- und Aufenthaltsbereiche mit hoher Aufenthaltsqualität, die die Rolle des Raums als Gastgeberfläche stärken, ohne den Charakter des Hauses zu verändern. Für die Mitarbeitenden blieb die Grundstruktur des Arbeitsalltags weitgehend erhalten – keine radikale Neuorganisation, sondern gezielte Eingriffe nur dort, wo sie funktional und atmosphärisch Wirkung entfalten.

Nachhaltigkeit als Haltung

Ein zentrales Leitmotiv des Projekts war der verantwortungsvolle Umgang mit dem Bestand. Bestehende Möbel, Materialien und Oberflächen wurden bewusst integriert. Neue Elemente greifen die architektonische Identität des Hauses auf, ohne sie zu kopieren. Es entstand kein Bruch, sondern ein präziser „Refresh“. „Wir sind mit Linklaters sehr früh in einen offenen Entscheidungsprozess gegangen, vom kompletten Auszug bis zur Transformation vor Ort haben wir alle Optionen geprüft“, sagt Malte Tschörtner, geschäftsführender Gesellschafter von CSMM. „Am Ende hat sich der Verbleib als strategisch und wirtschaftlich überzeugend erwiesen. Nachhaltigkeit bedeutet für uns in diesem Kontext: erhalten, was funktioniert, und gezielt weiterentwickeln, was sich verändern muss.“

Transformation im laufenden Betrieb

Die Umsetzung erfolgte im laufenden Betrieb. Gerade darin lag die besondere Herausforderung: baulich bewusst wenig, organisatorisch und konzeptionell jedoch sehr viel. „Die Aufgabe des Bauens im Bestand wurde dadurch noch anspruchsvoller“, erklärt Danny Tran, Projektleiter von CSMM. „Aber dank enger Kommunikation konnten wir schnell auf unerwartete Probleme reagieren und Lösungen finden – das klappt nur, wenn alle an einem Strang ziehen.“

Das Projekt zeigt, dass Größe sich nicht an der Menge der Bauarbeiten misst, sondern an der Qualität der Entscheidungen. Der eigentliche Aufwand lag im Denken, Abwägen und Strukturieren – im präzisen Umgang mit dem Vorhandenen. Am Ende entstand kein neues Büro, sondern ein besseres: ein Bestand, der mit gezielten Maßnahmen sichtbar in die 2020er-Jahre transformiert wurde – ökonomisch sinnvoll, nachhaltig verantwortungsvoll und architektonisch klar.

„Erfolgreiche Transformation beginnt mit klaren konzeptionellen Entscheidungen. Wir haben unsere Büroräumlichkeiten in Frankfurt nachhaltig und wirtschaftlich so weiterentwickelt, dass sie unsere tägliche Arbeit und die Zusammenarbeit mit unseren Mandanten bestmöglich unterstützen", sagt Wolfram Krüger, Partner bei Linklaters.

 

Kontakt CSMM
Nina Eisenbrand, Head of Corporate Communications
Tel.: +49 (0)89 960 15 99-0
E-Mail: marketing@cs-mm.com  

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