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Von uns. Für uns. CSMM eröffnet seine neue Arbeitswelt in München.

Ein Unikat mit Seele, entstanden aus der seltenen Chance, als Architekt:innen für sich selbst zu planen. Und der konsequenteste Beweis, was gute Raumgestaltung wirklich leisten kann.

Zehn Jahre Werksviertel München. Ein Büro, das uns geprägt hat und aus dem wir mit der Zeit herausgewachsen sind. Das Team wurde größer, die Projekte auch, und irgendwann war klar: Wir brauchen mehr Platz und mehr Funktionen, die abbilden, wie wir heute wirklich arbeiten. Das alte Büro konnte das nicht mehr leisten. Deshalb haben wir neu gedacht.

Als Architekturbüro für Transformation, für Bauen im Bestand, für Orte des Arbeitens denken wir täglich für andere, was Räume leisten müssen – wie sie Teams zusammenbringen, Kultur sichtbar machen und Veränderung ermöglichen. Dieses Mal planten wir für uns selbst. Das verändert den Blick und schärft die Antworten. Denn Räume sind nie neutral. Wie ein Unternehmen seine Räume gestaltet, sagt mehr über seine Werte als jedes Leitbild. Unser eigenes Büro ist unser sichtbarstes Statement.

Die Wahl fiel auf eine ehemalige Textilfabrik in der Münchner Isarvorstadt. Das war kein Zufall. Nach der Hopfenpost und der Knödelfabrik ist es bereits das dritte Industriegebäude in unserer Geschichte. Das Gründerzeitgebäude brachte anspruchsvolle Voraussetzungen mit: Denkmalschutz, Brandschutzanforderungen, mehrere Einheiten, die zu einer zusammengefügt werden mussten. Für uns war das keine Einschränkung, sondern genau die Einladung, die wir gesucht haben: Hier konnten wir einen Ort transformieren, seine Geschichte weiterschreiben und dabei eine Arbeitswelt erschaffen, die unserem Unternehmenscharakter entspricht. „Selten hat man als Büro die Freiheit, einen Ort wirklich von Grund auf nach den eigenen Überzeugungen zu gestalten. Unser Eigentümer hat uns ermöglicht alles selbst zu planen, zu entwerfen und umzusetzen. Das war die Grundvoraussetzung dafür, dass dieses Büro so werden konnte, wie es ist: ein echtes Reallabor für das, was wir unseren Auftraggebern empfehlen“, so Malte Tschörtner, geschäftsführender Gesellschafter CSMM.

Natürlich hat ein Architekturbüro, das für sich selbst plant, einen Vorteil. Und einen Nachteil: Alle 100 Mitarbeitenden haben eine Meinung und die meisten davon sind gut begründet. Denn wer täglich Räume für andere denkt, hat naturgemäß eine klare Vorstellung davon, wie der eigene aussehen sollte. „Die wichtigste Frage war: Wollen wir so weiterarbeiten wie bisher oder wirklich etwas wagen?“, so Maciej Kuczynski, Studioleitung CSMM. „Wir haben uns gegen eine verbesserte Version des alten Büros entschieden und für einen Neustart. Wir wollten einen Ort, der unserer Arbeitsweise und uns als Team wirklich entspricht. Mehr Funktionen, mehr Möglichkeiten, mehr Teamgeist und Begegnung. Ein Büro, das unsere Kultur wirklich widerspiegelt. Change is chance, das sagen wir unseren Kunden seit Jahren. Jetzt haben wir es uns selbst bewiesen.“

Erst wenn wir verstehen, wie wir arbeiten wollen, beginnt der eigentliche Entwurf. Deshalb haben wir uns bewusst Steelcase als Sparringspartner mit ins Boot geholt, weil wir diesen Prozess nicht alleine gestalten wollten. Der externe Blick von außen wirft genau die Fragen auf, die man sich selbst nicht immer stellt. In einem strukturierten Workshop kamen alle Stimmen des Teams auf den Tisch. Jede:r wusste, was entsteht, und war Teil davon. Das neue Büro gehörte uns allen, lange bevor der erste Arbeitstag begann.

Das Ergebnis: Knapp 1000 Quadratmeter mit einem 360°-Blick über die Dächer der Stadt und ein Büro, das unverwechselbar CSMM ist. Das Konzept folgt einem klaren Prinzip: den historischen Raum nicht zergliedern, sondern kuratieren. Alle notwendigen Funktionen werden in einem kompakten, transparenten Block zusammengefasst – direkt aneinander, Wand an Wand, nur durch Glas getrennt. Es gibt keine klassischen Kombibüroflure, die Fläche und Licht kosten. Stattdessen haben wir einen innovativen Raumverbund, der den großzügigen Charakter des Bestandsgebäudes bewusst erlebbar lässt. Die raumhohen Glasflächen schaffen Sichtachsen durch das gesamte Stockwerk. Von der Barista-Bar am Eingang sieht man bis in den letzten Winkel. Man ist immer Teil von allem. Und wer sich zurückziehen möchte, zieht einfach den Vorhang zu. „Egal ob man in einer Fokusbox sitzt, in der Küche oder im Atelier – man sieht immer alle anderen Bereiche und bleibt Teil des Ganzen. Man zieht sich zurück, ohne sich zu isolieren. Das spiegelt auch räumlich den Teamgedanken, der uns ausmacht. Und genau das wollten wir“, so Melanie Wiedenbauer, Projektleiterin bei CSMM.

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Was dabei entsteht, spürt man täglich. Das Team ist im Büro, weil es hier Dinge gibt, die anderswo nicht möglich sind. Zufällige Begegnungen auf dem Weg zur Kaffeemaschine. Gespräche, die entstehen, weil man sich sieht. Gemeinsam kochen, zusammen an einem großen Tisch essen, die Terrasse nutzen, den Innenhof erleben. Momente, die im alten Büro schlicht keinen Ort hatten. Was wir gebaut haben, ist kompakt, individuell und auf uns zugeschnitten – und genau deshalb funktioniert es.

Nirgendwo wird der Vorteil des physischen Raums deutlicher als in unserer Materialbibliothek: sortiert, erlebbar, mit ausziehbaren Bemusterungsboxen direkt im Tresen. Oberflächen, Muster, Texturen. Sehen, fühlen, vergleichen und gemeinsam mit unseren Kund:innen entscheiden. Gute Gestaltung beginnt hier, mit den Händen, nicht am Bildschirm. Die neue Welt von CSMM, entworfen von uns, für uns, ist in weiten Teilen ein Unikat. Man spürt es im Raumkonzept, in den Materialien, im Licht, in der Akustik. Heute erleben wir täglich, was wir für unsere Kunden denken: wie Atmosphäre Fokus stärkt, wie Zonen Begegnung ermöglichen, wie Sichtlinien Zugehörigkeit schaffen. Ein Büro, das wirklich passt, ist mehr als ein Ort zum Arbeiten. Es ist der Ort, von dem aus alles beginnt.

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