Wenn Raum Haltung zeigt: CSMM gestaltet das neue Getinge-Office in München
Nutzerzentrierte Planung, Interior Design und strategische Beratung als integrierter Prozess
München, 20.05.2026. Rund 80 Mitarbeitende der PULSION Medical Systems SE, eine Tochtergesellschaft des schwedischen Medizintechnikunternehmens Getinge haben im Münchner Bürogebäude HEADS ihre neuen Räume bezogen. Konzept, Interior Design und die gesamte Prozessbegleitung lagen in den Händen des Teams von CSMM. Was als Auftrag zur Flächengestaltung begann, wurde zu einem umfassenden Transformationsprojekt: ein Büro, das Unternehmenskultur räumlich erlebbar macht, Mitarbeitende aktiv einbindet und als strategisches Instrument für Identifikation und Zusammenarbeit wirkt.
Mehr als ein Testfit: Warum ganzheitliches Denken den Unterschied macht
Als Getinge auf CSMM zukam, existierte bereits ein erster Grundriss. Er zeigte die Fläche , aber noch nicht das Potenzial dahinter. Das Architekt:innen-Team hat das Projekt von Grund auf neu gedacht: nicht nur als Innenausbau, sondern als strategische Gestaltungsaufgabe.
„Unser Ansatz beginnt nicht mit dem Grundriss, sondern mit den Menschen", erklärt Nicola Bötsch, Projektleiterin bei CSMM. „Wir wollen verstehen, wie ein Team tatsächlich arbeitet, was es braucht und welchen Mehrwert ein Büro gegenüber dem Homeoffice bieten muss, damit Mitarbeitende wirklich gerne an ihren Arbeitsplatz kommen." „Ein Büro funktioniert nur dann wirklich, wenn die Menschen, die darin arbeiten werden, von Anfang an Teil seiner Entstehung sind", ergänzt Sven Bietau, geschäftsführender Gesellschafter von CSMM. „Ein Raum, der nicht aus dem Verständnis seiner Nutzer:innen heraus entworfen wird, ist eine schöne Hülle, mehr nicht. Bei uns beginnt deshalb jedes Projekt mit Fragen und Zuhören." Das spiegelt sich im gesamten Leistungsansatz: Architektur, Interior Design und Workplace-Beratung greifen bei CSMM von Beginn an ineinander. Kein Entwurf ohne Analyse. Keine Ästhetik ohne Funktion. Kein Ergebnis ohne Prozess.
Mitarbeitende als Mitgestalter – Change-Management als Haltung
CSMM hat die Getinge-Teams von der Bedarfsermittlung bis zum gemeinsam erarbeiteten Nutzungsmanual durch den gesamten Prozess begleitet. In Workshops wurden Raumaufteilungen diskutiert, Sonderanforderungen einzelner Teams aufgenommen – von Testräumen für Produktentwicklungen bis hin zu spezifischen technischen Bedarfen. Während der Bauphase wählten Mitarbeitende Materialien und Möbel aktiv mit aus.
Parallel dazu begleitete CSMM die Kommunikation zwischen lokalem Münchner Team und den internationalen Entscheidungsträgern im schwedischen Headquarter durch regelmäßige monatliche Updates, die alle Beteiligten auf demselben Stand hielten und Vertrauen in den Prozess schufen.
„Ein Umzug ist immer auch ein kultureller Neustart. Wenn Mitarbeitende den Prozess von Anfang an mitgestalten, wird der neue Raum nicht oktroyiert, sondern angenommen als ihr eigener Ort", so Nicola Bötsch. „Das ist kein Soft Skill. Das ist der entscheidende Faktor für Akzeptanz und langfristige Nutzungsqualität."
Das neue Büro ist für uns weit mehr als ein Arbeitsplatz. Es ist ein sichtbares Bekenntnis zu unserer Kultur und zu einer Arbeitsumgebung, die Austausch, Kollaboration und Identifikation ermöglicht. Gerade im Wettbewerb um Talente ist es entscheidend, Räume zu schaffen, in denen Menschen gerne zusammenkommen und gemeinsam Innovationen für die Medizintechnik vorantreiben", ergänzt Stephan Haft, Geschäftsführer von PULSION.
Corporate Identity als Raumsprache
CSMM hat die Markenidentität von Getinge konsequent in die Fläche übersetzt in enger Abstimmung mit dem internationalen Designteam aus Schweden. Die charakteristischen Blautöne der Unternehmensfarbe durchziehen Wände und Decken, das Logo wirkt raumbildend, und gestalterische Details schaffen überall eine visuelle Verbindung zur Unternehmensmarke: Lichtinstallationen, die an Medizinschläuche erinnern, Möbelelemente, auf denen Produkte des Unternehmens inszeniert werden - historische Entwicklungen ebenso wie aktuelle Innovationen.
„Räume sind kein neutraler Hintergrund. Sie kommunizieren Haltung, schaffen Zugehörigkeit und werden zum kulturellen Anker", sagt Nicola Bötsch. „Wenn Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz betreten und sofort spüren: Das ist unser Unternehmen – dann hat Gestaltung ihren Job gemacht."
Der Mensch im Mittelpunkt: Raumkonzept folgt Nutzungswirklichkeit
Das Raumkonzept von Getinge ist individuell auf die tatsächlichen Bedarfe ausgerichtet und bildet die tatsächliche Vielfalt moderner Wissensarbeit ab. Fokusarbeit findet in ruhigen Rückzugszonen und Telefonzellen statt. Projektarbeit wird in flexibel möblierten Räumen möglich, die sich je nach Teamgröße und Aufgabe neu konfigurieren lassen. Und für das, was im Homeoffice strukturell fehlt, wie spontane Begegnung, gemeinsames Erleben, informellen Austausch, hat CSMM mit der zentralen Kommunikationsküche einen bewussten Gegenentwurf geschaffen.
Die Küche ist das soziale Herzstück des Büros. Ein Ort, an dem die gewachsene Tradition des gemeinsamen Mittagessens eine neue, architektonisch selbstbewusste Form bekommt. „Solche Orte sind keine Wohlfühlzugabe", betont Nicola Bötsch. „Sie sind der entscheidende Mehrwert des Büros gegenüber dem Homeoffice. Hier entstehen Kultur, Vertrauen und die zufälligen Gespräche, aus denen Ideen wachsen." Dieses Prinzip der Serendipität – die bewusst ermöglichte zufällige Begegnung – zieht sich als Gestaltungsprinzip durch das gesamte Office. Rückzug und Kommunikation, Fokus und Austausch: Die Raumabfolge ist kein Zufall, sondern Kalkül.
Antizipative Gestaltung: Flexibilität als Prinzip
Das Getinge-Office ist konsequent auf Veränderlichkeit ausgelegt. Sämtliche Bereiche sind multifunktional konzipiert: Möbel lassen sich umgruppieren, Räume für Meetings, Präsentationen oder Teamarbeit neu bespielen. Dieses Prinzip der antizipativen Gestaltung ist eine Grundhaltung. „Wir planen nicht für den Tag des Einzugs, sondern für die nächsten Jahre", so Nicola Bötsch. „Organisationen verändern sich, Teams wachsen oder schrumpfen, Arbeitsweisen wandeln sich. Ein gutes Büro muss flexibel sein und sich an neue Bedarfe anpassen lassen, ohne dass jedes Mal umgebaut werden muss."
Büro als strategisches Instrument
Das Getinge-Office im HEADS - Deutschlands erstem Immune Office der Rock Capital Group - ist ein Beleg dafür, dass Bürogestaltung längst kein Kostenfaktor mehr ist, sondern ein strategisches Kommunikationsinstrument – nach innen wie nach außen. Ein Büro, in dem sich Mitarbeitende wohlfühlen und identifizieren, stärkt die Bindung ans Unternehmen, wirkt im War for Talents als Argument und macht Unternehmenskultur für neue Mitarbeitende unmittelbar erfahrbar. „Räume sind Teil der Unternehmensmarke", sagt Nicola Bötsch. „Sie zeigen, wie ein Unternehmen zu seinen Menschen steht. Das ist keine Frage des Budgets – das ist eine Frage der Haltung."
"Wir haben unser Münchner Büro bewusst als Ort gestaltet, der Menschen zusammenbringt. Denn echte Innovation entsteht dort, wo Expertise auf Austausch trifft. Das ist für uns eine zentrale Voraussetzung, um auch künftig wegweisende Medizinprodukte zu entwickeln" ergänzt Stephan Haft.
Kontakt CSMM
Nina Eisenbrand, Head of Corporate Communications
Tel.: +49 (0)89 960 15 99-0
E-Mail: marketing@cs-mm.com